Ein eingebettetes Vimeo-Video (player.vimeo.com) lädt Skripte und setzt beim Seitenaufruf Cookies für Statistik und Werbung. Vimeo Inc. sitzt in den USA.
Vimeo gilt vielen als die datenschutzfreundlichere YouTube-Alternative — das stimmt nur eingeschränkt. Ein Standard-Embed lädt beim Seitenaufruf player.vimeo.com, setzt Cookies wie vuid (Vimeo-Analytics, Laufzeit rund zwei Jahre) und stellt je nach Konto-Typ Verbindungen zu Werbe- und Analysepartnern her. Ohne Einwilligung ist das nach § 25 Abs. 1 TDDDG nicht zulässig.
Der „Do Not Track“-Parameter dnt=1 (an die iFrame-URL angehängt) weist Vimeo an, kein Besuchertracking und keine personenbezogene Analyse durchzuführen. Er reduziert die gesetzten Cookies deutlich, verhindert aber nicht jede Verbindung: Der Player selbst wird weiterhin von Vimeo-Servern in den USA geladen, wodurch die IP-Adresse übertragen wird.
Die sauberste Lösung bleibt die Zwei-Klick-Einbettung: Bis zum Klick wird nur ein lokales Vorschaubild angezeigt, erst danach lädt der Player. Für WordPress und die gängigen Baukästen gibt es dafür fertige Blöcke oder Plugins; wichtig ist, dass das Vorschaubild lokal liegt und nicht seinerseits von Vimeo geladen wird.
Das Standard-Embed setzt nicht notwendige Cookies (u. a. für Vimeo-Analytics und teils Werbepartner). Dieser Zugriff auf das Endgerät ist nach § 25 Abs. 1 TDDDG einwilligungspflichtig. Der Parameter dnt=1 unterdrückt einen Teil des Trackings, schaltet aber nicht alle Verbindungen ab.
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